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Funktion "Texte in Konturen auflösen"

In der Tool-Leiste "Elemente bearbeiten" befindet sich als letztes Symbol ein Tool mit dem man in mehreren Textzeilen gleichzeitig etwas  ändern kann (z.B. den Zeichensatz).


  • Bisherige Funktionsweise des Tools:
    • Mit diesem Tool werden hierzu einzelne oder mehrer Textzeilen markiert.
    • Mit einem Klick mit der linken Maustaste wird eine einzelne Textzeile markiert.
    • Mit einem Klick auf eine freie Stelle kann auch ein Rahmen aufgezogen werden, ein zweiter Klick gibt die Größe des Rahmens vor.
    • Sind bereits eine oder mehrere Textzeilen markiert, dann können einzelne Textzeilen zusätzlich markiert werden, indem die Umschalt-Taste festgehalten wird und dann eine weitere Textzeile angeklickt wird. Wir mit gedrückter Umschalt-Taste eine bereits markierte Textzeile angeklickt, wird die Markierung wieder entfernt.
    • Nach dem Markieren kann mit der rechten Maustaste ein Dialog geöffnet werden:


  • Neue Funktion Texte in Konturen Auflösen:
    • Wird in dem Dialog auf den Button "OK und in Konturen auflösen" gedrückt, dann wird der Text in Konturen gewandelt. Danach können also einzelne Zeichen des Textes wie Geometrieelement bearbeitet werden.
    • Ein Bearbeiten mit dem Tool für Textzeilen ist dann nicht mehr möglich ! Es ist also keine einfache Textänderung mehr möglich da es sich jetzt um Konturen und nicht mehr um Textzeilen handelt.
    • Details:
      • Bei der Wandlung entstehen unverzerrte Konturen, dies bedeutet, dass z.B. ein Text der verzerrt ist, anschließend aus nicht mehr verzerrten Geometrieelementen besteht.
    • Beispiel:
      • Ein kleines o könnte in einem Text aus nur einem Geometrieelement nämlich einem Vollkreis bestehen. Wird dieser Text jetzt verzerrt, also z.B. das Zeichen doppelt so hoch gezogen ohne die Breite zu verändern, dann wird aus dem runden Kreis eine Ellipse die doppelt so hoch wie breit ist. Da die Art der Verzerrung gespeichert wird, handelt es sich immer noch um einen Kreis, dieser wird jedoch bei der Darstellung entsprechend verzerrt dargestellt.
      • Beim Wandeln solch eines verzerrten o von einer Textzeile in Konturen werden keine solchen verzerrten Kreisbögen mehr benutzt damit das Editieren und Kombinieren mit unverzerrten Geometrien einfacher ist. Der eine verzerrte Kreis wird jetzt aus vielen kleinen unverzerrten Bogenabschnitten ersetzt. Dabei spielt auch die Größe des vorherigen Kreisbogens eine Rolle, ein großer Kreis muss durch viel mehr Bogenabschnitte ersetzt werden wie ein kleiner um die gleiche Genauigkeit zu erreichen.
      • Bei der Umsetzung in Bogenabschnitte wird versucht ein Genauigkeit einzuhalten dass an der Maschine ein maximaler Fehler im Bereich eines tausendstel Millimeters entsteht.
    • Wichtig ist dabei, dass eine eventuell notwendige Vergrößerung des Schriftzeichens vor dem Wandeln in Konturen erfolgt.
    • TrueType-Schriften von Windows bestehen nicht aus Kreisbögen sondern aus Bezier-Splines. Dies sind gebogene Linien, also Kurven die innerhalb der Kurve ihre Krümmung ändern können, so wie z.B. eine Hundekurve.


    • Beim Wandeln in Konturen werden solche Bezier-Kurven auch in mehrere Kreisbögen umgewandelt,
      lassen sich danach z.B. mit den Manipulations-Tool bearbeiten.
    • Nach dem Wandeln in Konturen sind die Geometrien, die ein Zeichen bilden, weiterhin in Gruppen aufgeteilt. Wird z.B. (mit dem Markier-Tool aus der Haupt-Toolleiste) ein Punkt eines ö angeklickt,
    • dann ist anschließend nur dieser Punkt markiert. Hält man jetzt jedoch die Strg-Taste fest und klickt erneut auf den Punkt, also auf die gleiche Stelle, dann wird als nächstes das komplette ö markiert.
    • Nach einem weiteren Klick werden alle Konturen markiert die zu der ursprünglichen Textzeile gehören.
    • Auf diese Art können leicht wieder alle zusammengehörigen Konturen gleichzeitig markiert werden, auch wenn dies mit dem Rahmen nicht möglich ist, weil sich dann anderer nicht zugehörige Konturen mit im Rahmen befinden würden.
    • Sollen Textzeilen die zu einem Feldaufbau gehören, in Konturen gewandelt werden, dann wird vor dem Wandeln der Feldaufbau aufgelöst. Das heißt die Textzeilen des Feldaufbaues werden zu normalen Textzeilen gewandelt. Anschließend werden nur die markierten Zeilen in Konturen gewandelt, ev. nicht markierte Zeilen bleiben normale Textzeilen. Der Feldaufbau kann also nicht mehr als ganzes angeklickt werden. Es ist auch nicht mehr rückgängig zu machen, die Textzeilen können zwar (durch die Aktion Löschen rückgängig) wieder zurück geholt werden, jedoch werden sie nicht mehr zu einem Feldaufbau zusammen gefasst.
    • Bei der Aktion Löschen rückgängig ist zu beachten dass die Konturen dann doppelt vorhanden sind, einmal als Textzeile und dann noch die in Konturen gewandelte Version !
    • Werden Zählfelder oder wird Variabler Text aufgelöst, dann wird natürlich nur der momentan dargestellte Zustand, also z.B. der Startwert des Zählfeldes, in Konturen gewandelt.
    • Sind Textzeilen bestimmten Attributen zugeordnet, dann sind nach dem Wandeln die entsprechenden Konturen dem selben Attribut zugeordnet.

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